Melanie drehte den Schlüssel ihres Alten Opel Vectra, den sie vor Jahren von ihrer Großtante geerbt hatte. Silbergraue Limousine. Mit Automatikgetriebe.
nicht gerade das, was sich ein achtzehnjähriges Mädchen als erstes Auto wünschte. Aber es wäre ein Sakrileg gewesen, den Vectra zu verkaufen und stattdessen ein neueres, kleineres Auto dafür zu kaufen.
Also hatte sie ihn behalten.
Inzwischen war derVectra achtzehn und sie sechsunddreißig.
Und der Vectra sprang nicht jeden Morgen an.
Sie presste die Augen zusaen, als der Vectra nur ein trockenes Husten von sich gab.
Mist.
Sie schlug mit der flachen Hand auf das Lenkrad.
Nicht ausgerechnet heute.
Erneut drehte sie den Schlüssel.
ein weiteres trockenen Husten.
Mit geschlossenen Augen lehnte sie sich im Sitz zurück.
Was konnte dasjetzt wieder sein.
Sie hatte den Wagen doch erst letzte Woche in der Werkstatt gehabt.
Die ihr mitgeteilt hatte, dass der Wagen den nächsten TÜV wohl nicht ehr schaffen würde.
Aber deshalb konnte er doch heute noch einmal anspringen.
Sie streichelte sanft über das amaturenbrett.
Bitte, altes Auto.
Heute ist es extrem wichtig.
Erneut drehte sie den Schlüssel.
Husten, husten, brummen.
Yeah.
Lobend klopfte Melandie auf das Amaturenbrett. Fein gemacht, altes Auto.
Sie schob den Ganghebel von der PArkposition auf R,drehte sich um und gab vorsichtig Gas.
Blubb, blubb, tot.
Nein!
Sie schob den Hebel zurückidie Parkposition.
Doch der motor gab nicht einmal mehr das kleinste Husten von sich.
Nur ein leises Klacken.
Verdammt! Was machte sie jetzt?
Schweiß lief ihr über die Stirn.
Sie musste zur Bank.
Pünktlich.
Oder...
melanie schluckte trocken.
Oder sie verlor alles was ihr wichtig war.
Ihr Geschäft. Ihr Elternhaus.
Ihren Mann hatte sie schon verloren.
Ihre Ehe hatte sie